EPILASIK (Epitheliale Laser in situ Keratomileusis)
LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)

 




Während bei der LASEK die oberste Hornhautschicht (Epithel) durch Alkohol abgelöst wird, erfolgt dies bei der derzeit neuesten Technik, der EPILASIK (ähnlich zur LASIK) mit einem Mikrohobel, dieser ist allerdings stumpf. Dadurch schneidet das Messer nicht in die Tiefe des sog. Stromas (wie bei der LASIK), sondern scheert nur das Epithel von der sog. Bowman-Membran ab.
Die Entwicklung dieses Gerätes ermöglicht es, die Nachteile der LASEK/PRK etwas zu reduzieren.

Da kein Alkohol angewendet wird, werden die Hornhautzellen keiner toxischen Substanz ausgesetzt.

Die Epithelschicht kann nach dem Lasern wieder aufgelegt werden, so dass die Heilung ähnlich
komplikationslos wie bei der LASIK verläuft. Bei beiden Techniken ist eine therapeutische
Kontaktlinse für ein paar Tage notwendig. Der Heilungsverlauf der EPILASIK ist in den meisten Fällen
schneller als bei der LASEK.

Anwendungsbereich:
Kurzsichtigkeit bis ca. -6 D
Weitsichtigkeit bis ca.+1 D
Astigmatismus bis ca. 4 D

Eigenschaften:
gute Vorhersagbarkeit im Anwendungsbereich
die Korrektur findet im optischen Zentrum, an der Hornhautoberfläche statt
langsame Heilung (4 bis 6 Wochen, mit Sehschwankungen)
nicht reversibel (Effekt kann nicht rückgängig gemacht werden)
Nachkorrektur möglich (mittels LASEK Technik)

Risiko:
EPILASIK: Eindringen der Klinge unter Bowman-Membran (Schnittkomplikation, sehr selten)
LASEK: Schädigung des Hornhaut- und Bindehautepithels durch Alkohol
Infektionsgefahr (innerhalb der ersten Tage)
oberflächliche Narbenbildung der Hornhaut (Haze)
teilweise Rückbildung des Operationserfolges innerhalb der ersten Wochen und Monate.