Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Eignung zur Refraktiven Chirurgie
Kosten
Das Wichtigste zur Operation

Nach der Operation

Eignung zur refraktiven Chirurgie
Gibt es Alternativen zur refraktiven Chirurgie ?

Ja. Nahezu alle Fehlsichtigkeiten sind durch Brille oder Kontaktlinse korrigierbar. Eine operative Korrektur ist nur in den seltensten Fällen medizinisch indiziert.

Woher weiß ich, welches Verfahren für mich in Frage kommt ?

Bei Ihrer Voruntersuchung werden wir sehr genau und gewissenhaft die Werte Ihrer Fehlsichtigkeit ermitteln. Anhand der Ergebnisse besprechen wir gemeinsam Ihre individuellen Möglichkeiten und beraten Sie über die Methoden zur Korrektur, die bei Ihnen sinnvoll sind.

Ist die LASIK für mich geeignet ?
Die LASIK wird angewandt zur Korrektur der Kurzsichtigkeit (Myopie) bis ca. -9 D, der Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis ca. +3 D, und der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis ca. 4 D. Die exakten Grenzwerte hängen zusätzlich ab von der Dicke Ihrer Hornhaut und vom Durchmesser Ihrer Pupille bei Dämmerung. Zur endgültigen Beurteilung ist daher in jedem Fall eine Untersuchung und Beratung in unserer Beratungsstelle erforderlich.

Wer ist nicht für eine Operation geeignet ?

Kann eine Schwachsichtigkeit (z.B. durch Schielen oder unterschiedliche Fehlsichtigkeit) korrigiert werden ?

Nein!
Eine Amblyopie (Schwachsichtigkeit) bedeutet meist, dass während des Wachstums das Gehirn nicht gelernt hat, mit diesem Auge 100% zu sehen. Zwar kann man durch eine entsprechende Operation (Laser oder Verisyse-Linse) die Sehschwäche vielleicht etwas optimieren, es darf aber nicht erwartet werden, dass dadurch die volle Sehfähigkeit eines normalsichtigen Auges erreichen werden kann.

Kann Alterssichtigkeit durch Refraktive Chirurgie korrigiert werden ?

Leider gibt es zur Behandlung der Alterssichtigkeit heute noch kein allgemein wirksames Operationsverfahren. Wir führen jedoch derzeit eine Studie zur Korrektur der Alterssichtigkeit durch.

Kann man LASIK bei bestehendem Keratokonus einsetzen ?

Nein!
Grundsätzlich sollte man eine LASIK-Behandlung nur am gesunden Auge durchführen.

Besteht eine Augenerkrankung, muss diese erst behandelt und kuriert werden. Erst danach kann man bei einer genauen Voruntersuchung entscheiden, ob man bedenkenlos eine LASIK-Behandlung empfehlen kann.

Bei einem Keratokonus ist eine LASIK nicht ratsam, da man die bei diesem Krankheitsbild verdünnte Hornhaut nicht noch weiter schwächen sollte. Es gibt jedoch die Möglichkeit, bei ausgewählten Fällen von Keratokonus spezielle Varianten von Intacs zu implantieren. Sollte diese Alternative für Sie sinnvoll sein, wird dies auch bei der ausführlichen Voruntersuchung festgestellt.

Darf ich vor der Voruntersuchung Kontaktlinsen tragen?

Prinzipiell ja, jedoch ist zur genauen Bestimmung der Fehlsichtigkeit im Falle einer Operation notwendig, eine Kontaktlinsenpause von 2-4 Wochen einzuhalten. Bei der Voruntersuchung in unserer Beratungsstelle werden Sie darüber genau informiert werden.

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Kosten

Mit welchen Kosten muss ich rechnen ?

Alle refraktiv-chirurgischen Eingriffe sind üblicherweise ärztliche Privatleistungen. Die Operationskosten liegen unabhängig vom Verfahren bei € 2.450,- pro Auge. Für die Beratung und Voruntersuchung werden € 180,- separat verrechnet. Die Nachuntersuchungen für die Dauer eines Jahres nach der Operation sind bereits in den Operationskosten inkludiert.

Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse ?

Die Kosten für einen refraktiven Eingriff werden von der gesetzliche Krankenkasse (z.B. GKK, BVA...) üblicherweise nicht übernommen, außer es handelt sich um eine medizinische Indikation. Private Krankenkassen entscheiden im Einzelfall, ob sie diese Behandlung bezuschussen oder erstatten.

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Das Wichtigste zur Operation

Ist die Operation schmerzhaft ?

Bei den Laseroperationen (FEMTO-LASIK, EPILASIK, LASEK, PRK) spüren Sie durch lokal betäubende Augentropfen höchstens einen leichten, kurzen Druck, haben aber in der Regel keine Schmerzen. Im Falle der Implantation von Intacs wird zusätzlich ein Betäubungsmittel neben das Auge gespritzt. Eine Verisyse-Linsenimplantation kann auch in Vollnarkose durchgeführt werden.

Nach der Operation können unterschiedlich, je nach Art des Eingriffes, Missempfindungen bis hin zu manchmal erheblichen Schmerzen auftreten. Dem wird durch entsprechende medikamentöse Behandlung begegnet. Erfahrungsgemäß sind die Beschwerden in den ersten Stunden bis Tagen nach einer LASEK bzw. PRK mäßig bis erheblich, nach FEMTO-LASIK, EPILASIK, Verisyse oder Intacs relativ gering.

Wie lange dauert die Operation ?

Refraktive Operationen werden in der Regel ambulant durchgeführt. Der operative Eingriff selbst dauert nur ca. 15 Minuten pro Auge. Für die Vor- und Nachbereitung sollten Sie aber etwas Zeit einberechnen.

Kann ich beide Augen gleichzeitig operieren lassen ?

Eine FEMTO-LASIK, EPILASIK, LASEK, Verisyse wird (bei Wunsch des Patienten) meist beidseitig am selben Tag durchgeführt. Bei den anderen Operationen (PTK oder Intacs ) empfehlen wir einen Abstand von ca. einer Woche.

Während der Übergangszeit müssen Sie den Unterschied zwischen dem bereits operierten und dem noch fehlsichtigen Auge ausgleichen, was manchmal nicht so einfach ist. Sie sollten diesen Punkt in jedem Fall mit Ihrem Arzt besprechen.

Wie überbrücke ich die Zeit zwischen der Operation des ersten und des zweiten Auges ?

Brillenträger können diese Zeit dadurch überbrücken, dass sie entweder das noch nicht operierte Auge unkorrigiert lassen oder die alte Brille weitertragen, die aber dann auf dem schon operierten Auge ein unscharfes Bild erzeugt. Manche Patienten entfernen aus ihrer Brille das Glas am bereits operierten Auge bzw. lassen sich vom Optiker ein sog. Planglas ("Fensterglas") einsetzen, was aber nicht immer vertragen wird, da man durch die zwei unterschiedlich großen Seheindrücke eventuell Schwindelgefühle bekommt.

Kontaktlinsenträger überbrücken diese Zeit zum Beispiel dadurch, dass sie auf dem noch nicht operierten Auge ihre Kontaktlinse weitertragen. Beachtet werden muss jedoch insbesondere bei den Laseroperationen (FEMTO-ASIK, EPILASIK, LASEK), dass diese Kontaktlinse dann 1-2 Wochen vor der Laserbehandlung des zweiten Auges wieder nicht getragen werden darf.

Je nachdem, wie problematisch dies für den einzelnen Patienten ist, wird man im Einzelfall über die Vorgehensweise entscheiden und auch den Operationszeitpunkt des zweiten Auges bestimmen.

Was ist der Unterschied zwischen Standard-Laserbehandlung und der Aberrometer / Wellenfront-Technologie?

Bei einer Standard-LASIK (oder auch EPILASIK, oder LASEK) - Behandlung wird nur die Brillenglasbestimmung bei der Berechnung des Laser-Abtrages berücksichtigt. In den meisten Fällen ist das die sinnvollste Lösung.

Bei der neuesten Form der Laserbehandlung unter Einsatz der Aberrometer- / Wellenfront-Technologie ("WASCA", "CRS-Master") werden auch Abbildungsfehler (Aberrationen) höherer Ordnung des gesamten Auges gemessen. Hier kann man, wenn Aberrationen den Strahlengang des gesamten Auges beeinträchtigen, die Sehschärfe optimieren.

Bei beiden Methoden bleibt aber der Ablauf der eigentlichen Laserbehandlung völlig gleich.
Es unterscheiden sich allein die Art der Messungen bei der Voruntersuchung und die entsprechende Berechnung des Laserabtrags.

Gibt es Langzeituntersuchungen ?

Seit vielen Jahren suchen operierende Augenärzte nach Möglichkeiten, Sehfehler operativ zu korrigieren. In den 60er Jahren wurde die "Kryo"-Keratomileusis angewendet, in den 80ern versprach die Automatische Lamelläre Keratomileusis (ALK) Erfolge. Nachweislich bleibenden Erfolg zeigen aber erst die moderneren Verfahren mit Lasereinsatz wie die PRK seit Ende der 80er Jahre. Seit diesem Zeitpunkt gibt es auch kontrollierte Studien.
Die LASIK-Methode wird seit 1991 durchgeführt und ist heute die am häufigsten verwendete Methode. Sie ist die Kombination aus der Schnitttechnik der "Keratomileusis" und der Genauigkeit des Laserabtrages mit dem Excimer-Laser. Von der Keratomileusis, also seit mehr als 40 Jahren, wissen wir, dass das Hornhautscheibchen normalerweise wieder problemlos verwächst. Und die Studien der PRK haben gezeigt, dass der Excimer-Laser die Genauigkeit liefert, die für die Modellierung der Hornhaut notwendig ist.
Sowohl das Verfahren als auch die zum Einsatz kommenden Geräte werden kontinuierlich verbessert. Man geht davon aus, dass das wenige Monate nach der Operation erreichte Ergebnis stabil bleibt.

Mit welchen Risiken muß ich rechnen ?

Bei den heute angewandten Verfahren der Refraktiven Chirurgie ist das Risiko ernsthafter Komplikationen allgemein als gering einzuschätzen, jedoch nie ganz auszuschließen. Das Risiko, nach der Operation schlechter zu sehen als vorher ist sehr gering. Zur Veranschaulichung: Bei LASIK z.B. liegt die Komplikationsrate bei ca.1-2%. Über Ihr individuelles Risiko wird Sie Ihr betreuender Arzt im Beratungsgespräch informieren.
Voraussetzungen für die Minimierung des Risikos auf den geringsten gegenwärtig erreichbaren Stand, hängen wesentlich von der Erfahrung des durchführenden Chirurgen einerseits und von der Zuverlässigkeit des Patienten bei der Beachtung und Durchführung der postoperativen Behandlungsanweisungen andererseits ab.
Nach der Behandlung könnte es z.B. zu einer leichten Trübung der Hornhaut kommen, die äußerlich kaum erkennbar ist. Nur der Augenarzt erkennt diese in der Regel bei der Untersuchung. Was der Patient aber bemerkt, ist eine vorübergehende erhöhte Licht- und Blendungsempfindlichkeit. Diese kann beispielsweise nachts zur Wahrnehmung ringförmiger Lichtreflexe um Lichtquellen herum führen oder zu einer reduzierten Sehschärfe in der Dämmerung und bei Blendung. Kontaktlinsenträger kennen diesen Effekt oft bereits vom Tragen ihrer Linsen.

Als Folge der Nachbehandlung mit bestimmten Augentropfen kann es zu einer vorübergehenden Erhöhung des Druckes im Augeninneren kommen.

Insbesondere in der Zeit zwischen der Operation des einen und des anderen Auges kann es aufgrund der Ungleichheit beider Augen zu Störungen des beidäugigen Sehvermögens kommen.

In extrem seltenen Fällen kann es zu einer bleibenden Trübung oder Narbe kommen, die das Sehvermögen herabsetzt und unter Umständen eine Folgeoperation notwendig macht.

Durch zu starken Behandlungseffekt kann es zu einer nicht nur vorübergehenden Weitsichtigkeit ursprünglich kurzsichtiger Patienten kommen (Überkorrektur).
Eine detaillierte Aufzählung finden Sie unter Refraktive Chirurgie.

Weitere Informationen zu den einzelnen Operationestechniken finden Sie auch auf der Homepage der Kommission für Refraktive Chirurgie der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft .

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Nach der Operation

Welche Aktivitäten sollte ich direkt nach der Operation vermeiden ?

Körperliche Anstrengung, Sport, Solarium, Sauna und Schwimmbad sollten Sie bitte für 1-2 Wochen meiden, weiters sollten Sie für diese Zeit kein Augen Make-up tragen. Vermeiden Sie bitte diese zusätzliche Infektionsgefahr. Auch sollte häufiges und kräftiges Reiben der Augen in der ersten Zeit nach der LASIK-OP vermieden werden. Ansonsten gönnen Sie sich etwas Ruhe.

Wie lange falle ich aus ?

Bei normalem Verlauf erreichen Sie bereits am Tag nach der FEMTO-LASIK ein Sehvermögen, das zum Autofahren ohne Brille ausreicht. Sie sind somit für die meisten Tätigkeiten wieder einsatzfähig. Um sicher zu gehen, ist es empfehlenswert, sich einige Tage nach der LASIK zu schonen und keine unaufschiebbaren Termine einzuplanen. Bei der EPILASIK und LASEK dauert die Wundheilung generell etwas länger.

Wann kann ich wieder Autofahren ?

Die Teilnahme am Straßenverkehr ist erst wieder möglich, sobald sich ein ausreichendes Sehvermögen auf dem behandelten Auge eingestellt hat, bei einer beiderseitigen, höhergradigen Fehlsichtigkeit normalerweise erst nach der Behandlung des zweiten Auges.

Ist eine Kontrolle und Nachbehandlung nach der Operation notwendig ?
Wie viele Nachsorge-Termine muss ich wahrnehmen ?

Nach der Operation bekommen Sie von uns die Termine für Nachsorgeuntersuchungen. Je nach Verfahren handelt es sich um 4-8 Termine im Laufe eines Jahres.

Nach Absprache können Sie diese Untersuchungen auch bei Ihrem Augenarzt an Ihrem Wohnort wahrnehmen. Dies sollten wir aber im Einzelfall besprechen.

Die Nachbehandlung selbst unterscheidet sich je nach Operationsverfahren. Üblicherweise besteht sie in der Anwendung von Augentropfen über eine begrenzte Zeit.

Es ist außerordentlich wichtig, dass sowohl die Kontrollzeitpunkte als auch die Anweisungen des Arztes vom Patienten exakt eingehalten werden. Wenn es dabei zu irgendwelchen Problemen kommt, muss der behandelnde Arzt unverzüglich konsultiert werden. Die postoperative, medikamentöse Nachbehandlung, die insbesondere bei einer EPILASIK, LASEK bzw. PRK die Behandlung mit cortisonhaltigen Augentropfen über eine gewisse Zeit einschließt, erfordert regelmäßige Kontrollen, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Was kann ich tun, um nach der LASIK gut zu sehen ?

Reiben Sie in den ersten Tagen nach der Operation nicht die Augen !
Benutzen Sie regelmäßig die mitgegebenen Augentropfen; wenden Sie die Augentropfen jedoch nur so lange an, wie es Ihr Arzt angeordnet hat; bei längerer Anwendung der hochwirksamen Medikamente könnten Sie Ihren Augen Schaden zufügen.
Nehmen Sie die geplanten Nachuntersuchungstermine wahr.
Suchen Sie bei starken Schmerzen oder plötzlicher Sehverschlechterung sofort Ihren Augenarzt auf.

Welche Probleme können auftreten, die ich nicht beeinflussen kann ?

Lesebrille ab dem ca. 45. Lebensjahr
Vermehrte Trockenheit der Augen
Blendung und Lichthöfe (Halos) bei Dämmerung und Nacht
Epithelablösung und ungleichmäßige Schnitte
Verschiebung und / oder Faltenbildung des Hornhautdeckelchens
Einwachsung von Epithel unter das Hornhautdeckelchen
Sterile Entzündungen
Verschiebung (Dezentrierung) der Behandlungszone mit Wahrnehmung von Doppelkonturen
Infektion und / oder Narbenbildung mit deutlicher Sehverschlechterung
Hornhautvorwölbung (Keratektasie)

Wie lange hält das Behandlungsergebnis an ?

Nach den bisherigen Erkenntnissen kann man davon ausgehen, dass die nach spätestens zwei Jahren erzielten Ergebnisse, nach menschlichem Ermessen, auf Dauer erhalten bleiben.

Ist eine Nachbehandlung bei unzureichendem Erstergebnis möglich?

Wenn die Fehlsichtigkeit im ersten "Anlauf" nicht vollständig beseitigt worden ist oder wenn der Effekt nach einiger Zeit wieder nachlassen sollte (Regression), ist es grundsätzlich möglich, mit dem Laser nachzubehandeln, Intacs oder auch eine Verisyse-Linse auszutauschen.

Diese Nachbehandelbarkeit ist aber nur innerhalb bestimmter Grenzen möglich. Diese Grenzen werden bei dem Vorschlag für das bestgeeignete Behandlungsverfahren im Einzelfall besprochen.

Kann ich nach einer OP wieder Kontaktlinsen oder eine Brille tragen ?

Ja ! Eine operative Korrektur der Fehlsichtigkeit auf exakt 0,0 Dioptrien ist - selbst unter optimalen Bedingungen - nicht die Regel. Ob man nach der Operation noch eine Brille oder Kontaktlinsen "braucht", hängt im wesentlichen davon ab, welche Anforderungen der Patient an das Sehvermögen stellt.

Allgemein lässt sich die Frage am besten so beantworten: Ziel der Operation ist, im täglichen Leben unabhängig von Brille oder Kontaktlinse zu sein. Ein unkorrigiertes Sehvermögen, das weitestgehend die Anforderungen des täglichen Lebens erfüllt, wird dies - wenn keine Komplikationen auftreten - bei fast allen Patienten erreicht.

Dies schließt also auch alle diejenigen geringfügigen Rest-Fehlsichtigkeiten ein, die zwar nachweisbar bleiben, für den Patienten aber im täglichen Leben keine Beeinträchtigung darstellen. Davon bleibt unberührt, dass unter besonderen Bedingungen, z.B. bei nächtlichem Auto fahren, die Verwendung einer geringfügigen, zusätzlichen Brillenkorrektur ratsam sein könnte.

Auch Kontaktlinsen können nach allen refraktiven Operationen wieder getragen werden. Allerdings ist nach Eingriffen an der Hornhaut, durch deren veränderte Form, die Anpassung technisch anspruchsvoller.

Da ein ehemals kurzsichtiger Patient durch eine solche Operation im wesentlichen "normalsichtig" wird, bedarf er auch ab dem Eintritt der sog. Alterssichtigkeit (ab etwa dem 45. Lebensjahr) einer Lesebrille, wie sie jeder von Natur aus normalsichtige Mensch ab diesem Zeitpunkt ebenfalls benötigt. Die Alterssichtigkeit ist ein natürlicher Vorgang, der gesetzmäßig bei jedem Menschen eintritt - unabhängig davon - ob er am Auge operiert ist oder nicht.

Kann man nach einer LASIK-Behandlung später auftretende Augenkrankheiten wie z.B. Grauer oder Grüner Star noch operativ korrigieren ?

Ja ! Wenn altersbedingt Augenerkrankungen wie Grauer oder Grüner Star auftreten, stellt die Behandlung kein Problem dar. Bei einem mit LASIK behandelten Auge muss bei einer „Grauen Star" - Operation die Berechnung einer intraokularen Kunstlinse mit einer speziellen Formel notwendig. Dazu benötigt der Augenchirurg auch Ihre präoperativen Werte. Aus diesem Grund bekommen alle unsere operierten Patienten am Ende der Behandlungszeit einen sogenannten "Refraktiven Pass", auf dem alle präoperativen Werte stehen.

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