PRK (Photorefraktive Keratektomie)

 

Bei der PRK wird die Hornhautoberfläche des Auges mit dem computergesteuerten Excimer-Laser modelliert. Dabei werden winzige Teile der Hornhaut im optischen Zentrum berührungsfrei mit dem Kaltlichtlaser abgetragen.
Nur der Excimer-Laser ist heute in der Lage, diesen Abtrag (0,25 µm pro Schuß) ohne die Entstehung schädlicher Hitze zu erzielen.
Dadurch wird die Brechkraft an der Oberfläche der zentralen Hornhaut verändert.

Die oberste Hornhautschicht regeneriert sich danach in etwa 3 bis 4 Tagen.
Während der ersten 2-3 Tage nach dem Eingriff können Sie eine Reizung oder Schmerzen
am Auge spüren. Diese können jedoch mit einer therapeutischen Kontaktlinse und mit
entsprechenden Medikamenten effektiv gelindert werden.
Der Heilungsprozess wird in den ersten Wochen nach der Operation zusätzlich mit Augentropfen unterstützt.

Anwendungsbereich:
Kurzsichtigkeit bis ca. -6 D
Astigmatismus bis ca. 3 D

Eigenschaften:
gute Vorhersagbarkeit im Anwendungsbereich
die Korrektur findet im optischen Zentrum, an der Hornhautoberfläche statt
relativ langanhaltender Wundschmerz (1-3 Tage)
langsame Heilung (4 bis 6 Wochen, mit Sehschwankungen)
nicht reversibel (Effekt kann nicht rückgängig gemacht werden)
Nachkorrektur möglich (gleicher Ablauf wie bei Erst-OP)

Risiko:
Infektionsgefahr (innerhalb der ersten Tage)
oberflächliche Narbenbildung der Hornhaut (Haze)
teilweise Rückbildung des Operationserfolges innerhalb der ersten Wochen und Monate.

PTK (Phototherapeutische Keratektomie)

Als spezielle therapeutische Anwendung kann die PRK angewendet werden,
um oberflächliche Narben oder krankhafte Veränderungen der Hornhaut zu entfernen.
Diese sog. PTK hat nicht das Ziel, die Brechkraft der Hornhaut zu verändern, es kann jedoch
in einzelnen Fällen eine Abflachung der Hornhaut und somit eine Änderung der Brillenstärke eintreten.