Technische Ausstattung des
Visionplus Zentrums für Refraktive Chirurgie
an der Universitätsaugenklinik Salzburg

Femtosekunden-Laser
Excimer-Laser
Mikrokeratom (Hornhauthobel)
CRS-Master II
Operationssaal

Femtosekunden-Laser
     

 

An der Universitätsaugenklinik Salzburg wurde 2006 mit dem Intralase Fs 60 der erste Femtosekundenlaser in Österreich installiert. 2009 erhielt die Klinik nun den ersten Intralase iFS in Europa. Dadurch kann die Behandlungszeit um die Hälfte reduziert werden. Der Femtosekundenlaser ist ein Infrarot-Laser, der bei einer Wellenlänge von 1052 nm arbeitet. Er unterscheidet sich damit vom Excimer-Laser, der UV-Licht aussendet.
Der Femtosekundenlaser arbeitet mit einer kleinen Spot-Größe von 1/100 mm. Die Energie des Laserstrahls wird im Gegensatz zum Excimer-Laser nicht an der Oberfläche der Hornhaut entladen, sondern im Inneren der Hornhaut in einer vorher bestimmten Tiefe mit einer Wirkdauer von einigen hundert Femtosekunden
(1 Femtosekunde = 0,000.000.000.000.001 s).

   




Beim Femtosekundenlaser entfalten die Laserpulse ihre Energie im Gegensatz zum Excimer Laser nicht an der Oberfläche der Hornhaut, sondern in einer exakt vorher bestimmten Tiefe im Inneren der Hornhaut.

Jeder Laserpuls erzeugt eine Mini-Gasblase, die das Gewebe trennt
(Photodisruption). Durch tausende, computerplatzierte, Reihe um Reihe nebeneinander liegende Laserpulse sind dreidimensionale hochpräzise Laserschnitte im Hornhautinneren möglich.



Mit dem Femtosekundenlaser lässt sich Gewebe extrem exakt und praktisch ohne Wärmeentwicklung schneiden. Damit kann das Hornhautläppchen (Flap) bei der Femto-LASIK als auch der Tunnel bei Intacs präpariert werden. Weiters können damit auch genau passende Hornhautransplantate geschnitten werden.






Excimer-Laser
     

 

Der MEL 80 des deutschen Herstellers Carl Zeiss Meditec
verfügt über einen sehr kleinen Spot von 0,7 mm mit Gaußschen Strahlprofil. Damit sind feinste Korrekturen von Aberrationen höherer Ordnung möglich, ohne auf den Vorteil bewährter glatter Ablation zu verzichten.

Der MEL 80 hat verschiedene eingebaute Optimierungstools, so dass z.B. die Sehqualität bei Dämmerung verbessert oder der Abtrag minimiert wird.



 

 

 


Active Eyetracking - Das Auge immer im Blick

Der MEL 80 verfügt über einen ultra-schnellen, neuen Eyetracker. Er stellt sicher, dass die Ablation dort erfolgt, wo sie geplant ist. Im Mikro-Millimeter-Bereich.


 

 



Bild 1  

Der Gaußsche Spot-Scanner

Carl Zeiss Meditec war der erste Hersteller, der seinen Excimer-Laser mit einem Laserstrahl ausstattete, der eine Energieverteilung nach Gaußscher Funktion hatte. Studien zeigten, dass Ablationen mit diesem Strahlprofil weicher und übergangsfreier waren als solche, die mit einem "Flat Top" Laserstrahl durchgeführt wurden.

 

Bild 2

 

Beim Vergleich des Gaußschen Strahlprofils mit sog. "Flat-Top" Strahlprofilen (Bild 1 und Bild 2) ist sofort ersichtlich, dass ersteres deutlich überlegen ist. Die Oberfläche ist deutlich glatter und übergangsfreier.

Das Resultat mag von Hornhaut zu Hornhaut variieren, aber es ist unstrittig, dass auch die kleinste Verbesserung der Oberfäche sich positiv auf die Qualität des Sehens auswirkt.






Mikrokeratom (Hornhauthobel)
     

 

Ein Mikrokeratom (Hornhauthobel) dient dazu, den "flap" - einen dünnen Hornhautlappen - bei der LASIK zu präparieren. Das Moria M2 ist eines der besten und genauesten Mikrokeratome, die derzeit erhältlich sind. Internationale Studien bestätigen die Präzision der damit erzielten Schnitte. Durch die beiden integrierten High-tech Elektromotoren (einer für die Vorwärtsbewegung, einer für die Oszillation des Messers mit 15.000 RPM) soll eine stabile und fehlerfreie Ausführung des Schnittes gewährleistet werden.

 

   
 


Das Moria EPI-K erlebte seine Europa-Premiere 2005 an der Universitätsaugenklinik Salzburg. Dieses speziell zur Entfernung des Epithels bei der EPI-LASIK entwickelte Mikrokeratom wird in Österreich derzeitig allein an unserer Klinik verwendet.



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CRS-Master II
Das System für Behandlungen nach Maß.
     

 

 

 

Das Visionplus Zentrum für Refraktive Chirurgie verfügt jetzt mit dem neuen CRS-Master II über die Möglichkeit, individuelle, maßgeschneiderte Behandlungen durchzuführen.
Der CRS-Master II integriert die Wellenfrontdiagnose mit dem WASCA Analyzer (höchstauflösender Wellenfront Aberrometer am Markt mit über 1.400 Messpunkten) sowie dem ATLAS 995 Hornhauttopographen in die Behandlung mit dem MEL 80. Aber er ist viel mehr, denn eine tatsächliche individuelle Behandlungsplanung hört nicht bei der Berücksichtigung von Wellenfrontdaten auf. Erst die vollständige Integration aller relevanten Parameter bedeutet eine wirkliche individualisierte Behandlung.

Individuelle Refraktionskorrektur
Auf Basis der hochgenauen Wellenfrontdaten des WASCA Analyzers erlaubt der CRS-Master die Diagnose und Behandlungsplanung zur Korrektur des kompletten Refraktionsfehlers unserer Patienten, inklusive der bisher weitgehend unberücksichtigten Aberrationen höherer Ordnung.

 

 

   
 

Individuelle Genauigkeit
Eine individuelle Aberrationskorrektur stellt höchste Anforderungen an die Abtragsgenauigkeit des Excimerlasers. Um diese Genauigkeit zu gewährleisten, bietet der CRS- Master eine von der individuellen Hornhautkrümmung abhängige Laserenergiekorrektur. Diese extrem genaue Abtragung schafft zusammen mit dem "Aberration Smart Lens Design" des MEL 80 die optimale Basis für die Korrektur kleinster unregelmäßiger Refraktionsfehler.

Individuelle Sicherheit
Neben der Optimierung der Behandlung stellt der CRS-Master die Sicherheit in den Vordergrund. Während aller Phasen der Behandlungsplanung wird die stromale Restdicke (= Dicke der Hornhaut nach dem Lasern) überwacht.

Die Behandlung nach Maß für individuelle Patientenbedürfnisse

  • Individuelle Refraktionskorrektur
  • Individuelle Genauigkeit
  • Individuelle Sicherheit
 
 
     
   

 




Operationssaal
     
 

Die Universitätsaugenklinik Salzburg ist mit 3 modernsten Operationssäälen und einem eigenen Laserrraum ausgestattet.

Hier werden jährlich über 5.700 Operationen durchgeführt. Das Spektrum umfasst praktisch alle gängigen Operationsmethoden, unter anderem auch die Implantation von Intacs und der Verisyse-Linse.